KI Workshop in NRW: Warum das Industrieherz Deutschlands jetzt handeln muss

KI-Workshops in NRW von Wuppertal aus. Praxisnah, strukturiert, ohne PowerPoint-Theater. Für den Mittelstand im Bergischen und ganz NRW.

15.02.2026

AI Design Sprint Miro Board - Screenshot

Na, bist Du auch schon aufgeregt wegen GPT-5.3 Codex?
Ach, Du hast noch nicht mal einen Plan, KI im Unternehmen strukturiert einzusetzen?

Keine Panik. Es geht nicht darum, das größte, schnellste, beste Modell einzusetzen. Es geht darum, tatsächliche Probleme in Deinem Unternehmen mit KI zu lösen. Und dafür brauchst Du keinen Berater aus Frankfurt, der Deine Branche nicht kennt. Du brauchst jemanden, der den Mittelstand in NRW versteht. Der weiß, wie ein Maschinenbauer in Remscheid tickt, was ein Zulieferer in Solingen braucht und warum der Vertrieb in Wuppertal andere Probleme hat als ein Startup in Berlin.

NRW ist Industrieland. KI ist Industriethema.

Nordrhein-Westfalen ist die größte Industrieregion Europas. Maschinenbau, Automotive, Chemie, Stahl, Logistik. Hier wird produziert, gefertigt, geliefert. Und genau hier liegt das Potenzial für KI. Nicht in hippen Apps oder Chatbots, sondern in der Qualitätskontrolle, in der vorausschauenden Wartung, in der Angebotserstellung, in der Produktionsplanung.

Die Realität sieht aber anders aus. Über 50% der Unternehmen stecken in der Experimentierphase fest. CoPilot-Lizenzen wurden ausgerollt, ChatGPT Pro Subscriptions verteilt. Spray-and-Pray. Nach drei Monaten werden die Lizenzen wieder gekündigt, weil niemand einen echten Mehrwert gesehen hat.

Das Problem ist nicht die Technologie. Die Modelle sind da, die Tools sind da. Was fehlt, ist der richtige Ansatz. Und der beginnt nicht mit einer Software-Lizenz, sondern mit einem Workshop.

Was KI.NRW macht und was es nicht macht

NRW hat mit KI.NRW eine eigene Kompetenzplattform für Künstliche Intelligenz. Das ist grundsätzlich gut. Es gibt Förderprogramme, Netzwerke, Veranstaltungen, Informationsmaterial. Wer sich einen Überblick verschaffen will, findet dort Anlaufpunkte.

Aber KI.NRW ist institutionell. Die Prozesse sind langsam, die Angebote breit gefächert, die Wartezeiten lang. Für ein Unternehmen, das jetzt einen konkreten use case umsetzen will, ist das oft zu wenig. Du bekommst eine Orientierung, aber keinen funktionierenden Prototyp. Du bekommst Netzwerkkontakte, aber keinen konkreten Plan für Deine Fertigung.

Ähnlich die IHK Bergisches Land. Gute Veranstaltungen, informative Vorträge, hilfreiche Erstberatung. Aber wenn Du am Montag wissen willst, ob KI Deine Qualitätskontrolle verbessern kann, brauchst Du jemanden, der mit Dir und Deinem Team in den Prozess einsteigt. Nicht in drei Monaten. Jetzt.

Warum KI-Workshops anders sind als andere Workshops

KI-Workshops haben nichts mit einer Retro, einem Strategie-Meeting oder einem C-Level-Retreat zu tun. Ich habe über 20 KI-Workshops in den letzten Monaten durchgeführt und dabei zwei Dinge gelernt:

KI-Workshops machen nur im Paket Sinn. Im Mittelstand ist das Niveau an KI-Erfahrung in jedem Team völlig unterschiedlich. Während der eine locker als Prompt Engineer durchgehen könnte, haben andere Schwierigkeiten, Miro von PowerPoint zu unterscheiden. Ein einzelner Workshop kann dieses Gap nicht schließen. Es braucht einen strukturierten Prozess.

KI-Workshops sind intensiver als andere Workshops. Die Kombination aus neuem Thema, unterschiedlichem Wissensstand und der Notwendigkeit, am Ende konkrete Ergebnisse zu haben, macht KI-Workshops anspruchsvoll. Für die Teilnehmenden und für den Facilitator.

Die meisten KI-Workshops da draußen starten mit Bildgenerierung im Ghibli-Stil, Action Figuren oder Veo3-Videos. Nette Spielereien. Beeindruckende Demos. Aber bringt das Deinen Maschinenpark weiter? Hilft das Deinem Vertrieb, bessere Angebote zu schreiben? Verbessert das die Qualitätskontrolle in Deiner Fertigung? Nein.

Ein guter KI-Workshop startet beim Geschäftsproblem. Nicht bei der Technologie.

Der AI Design Sprint: Vom Problem zum Prototyp

Der AI Design Sprint ist ein strukturierter Prozess in vier Workshops:

  1. Opportunity Mapping: C-Level und Abteilungsleiter identifizieren echte Schmerzpunkte. Was hat Dich in den letzten zwei Wochen 90 Minuten verschwendete Lebenszeit gekostet? Was ist repetitiv? Was frustriert? Aus dieser Session kommen typischerweise 10 bis 15 konkrete Schmerzpunkte. Davon priorisieren wir drei.

  2. Framing Session: Den wichtigsten Schmerzpunkt auf Abteilungsebene analysieren. Nicht den größten, sondern den lösbarsten. Welche Schritte gibt es? Wo entstehen Fehler, Verzögerungen, Frust?

  3. AI Concept Development: Das Team entwickelt eigenständig die KI-Lösung. Input, Output, Datenquellen, Schnittstellen. Hier beerdige ich auch Ideen, die zu teuer, zu langwierig oder technisch nicht machbar sind. Klingt hart, spart aber eine Menge Geld und unangenehme Meetings mit dem Board.

  4. Prototyping: IT-Check, erster Prototyp mit echten Daten. Kein Hochglanz-Demo, sondern ein funktionsfähiger PoC, der beweist, ob die Idee trägt.

Nach 3-4 Tagen Workshop und einer anschließenden PoC-Phase hast Du einen funktionierenden Prototyp, ein Team das die Methodik eigenständig anwenden kann, und eine priorisierte Liste weiterer use cases.

NRW hat ein Förderökosystem, das die meisten nicht kennen

"KI ist zu teuer für uns!" höre ich oft. Dabei gibt es speziell in NRW ein durchdachtes Förderökosystem für KMUs. Die meisten Berater kennen entweder die Technik oder die Fördermöglichkeiten, aber nicht die optimale Verzahnung beider Welten. Die Integration von AI Design Sprint Methodik mit strategischer Förderplanung und der anschließenden Umsetzung von PoC und MVP ist der Ansatz, der viele Unternehmen besser nach vorne bringt als ein reines Beratungspaket.

Während andere Unternehmen auf das alte "Wir haben alles selbst bezahlt!" setzen, liegt in NRW ein Ökosystem bereit, das den strukturierten KI-Einstieg ermöglicht. Gerade für den Mittelstand, gerade jetzt.

Warum Wuppertal als Standort für KI-Workshops

Mein Standort in Wuppertal ist kein Zufall. Wuppertal liegt im Herzen des Bergischen Landes, einer Region, die für Mittelstand und Industrie steht. Werkzeugbau, Metallverarbeitung, Automotive-Zulieferer, Maschinenbau. Genau die Branchen, in denen KI echten Mehrwert schafft.

Und die Erreichbarkeit stimmt. Düsseldorf ist 30 Minuten entfernt. Köln 40 Minuten. Essen und Dortmund jeweils unter einer Stunde. Ob vor Ort beim Kunden, im Bergischen oder an einem zentralen Standort im Rheinland oder Ruhrgebiet, kurze Wege sind Teil des Angebots. Kein Berater, der aus München einfliegt und Deine Region nicht kennt.

Ich war bei der Bergischen Expo, bin auf der agile.ruhr in Essen unterwegs, gebe Events in Wuppertal und arbeite mit Unternehmen im gesamten Bergischen Land und darüber hinaus. Die Region ist mein Zuhause. Nicht mein Markt.

Standard-Tools lösen Standard-Probleme

ChatGPT und Gemini sind schnell verfügbar und günstig im Einstieg. Aber sie kennen Deine Daten nicht, verstehen Deine Prozesse nicht und arbeiten nur mit dem, was Du ihnen im Chat schreibst. Deine Produktion hat individuelle Herausforderungen. Deine Spritzgussmaschine braucht bei geänderter Luftfeuchtigkeit andere Parameter. Das weiß ChatGPT nicht.

Niemand interessiert sich dafür, dass Deine Social-Media-Interns Blogposts mit Perplexity schreiben. KI im Unternehmen, die wirklich etwas bringt, hat wahrscheinlich kein Chat-Interface. Sie sitzt in der Qualitätskontrolle, in der Angebotserstellung, in der Produktionsplanung. Und um dorthin zu kommen, braucht es keine 200 Slides von McKinsey. Es braucht einen Workshop, der beim echten Problem ansetzt.

Machen ist wie wollen, nur krasser

Hör auf zu planen. Fang an zu machen. Was Du nicht willst: 200 Slides Strategiepapier, endlose Workshops ohne Ziel, Checklisten, die Berater beschäftigen. Was Du brauchst: einen use case, einen funktionierenden PoC, in zwei bis drei Wochen.

Cross-funktionale Teams sind dabei unverzichtbar. Ein breites Spektrum an Wissen im Raum: Fertigung, IT, Vertrieb, Geschäftsführung. Nur so entstehen Lösungen, die im Alltag funktionieren. Der AI Design Sprint bringt genau diese Menschen zusammen.

Die meisten KI-Projekte scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern daran, dass keiner eine Entscheidung trifft. Dass alles Design by Committee ist. Dass der Termin für das nächste Meeting wichtiger ist als das Ergebnis des letzten.

In NRW sitzen tausende Unternehmen, die KI einsetzen könnten. Die die Daten haben, die Prozesse haben, die Probleme haben. Was ihnen fehlt, ist jemand, der mit ihnen an einem Tisch sitzt und den Prozess strukturiert. Vor Ort, nicht per Zoom aus einer anderen Zeitzone.

Bist Du bereit, Dein erstes KI-Projekt strukturiert anzugehen?